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Lichterloh

NORMALZEIT. Zwei Dekaden lichterloh

Ein österreichisches Kunstprojekt rund um das Wiener Wahrzeichen Würfeluhr

Zeit schafft Raum und Gestalt. Insgesamt 12 österreichische Künstler und Künstlerinnen beziehen aktuell Stellung. In und zu einer Gesellschaft, die, wie nie zuvor, von Zeit, Geschwindigkeit und Tempo bestimmt ist. Als gemeinsame Inspiration für ihre individuellen Arbeiten und neuen Interventionen wählte lichterloh das historische Wiener Wahrzeichen Würfeluhr. Die Autoren Carl Auböck, Michael Köhlmeier, Peter Payer und Jan Tabor reflektieren durch ihre Beiträge ebenso das vorgegebene Thema, teils auf sehr private Weise.

Buchpräsentation

Seit 1907 bilden die Würfeluhren im Wiener Stadtbild Referenzpunkte der öffentlich getakteten Zeit. Sie kündigten jahrzehntelang die sogenannte "Normalzeit" an. 2007 wurden sie durch eine privat gesponserte Version ersetzt. Die Wertschätzung des Stadtmöbels und die erstmalige Erschließung seiner Geschichte finden in einer von der Firma Lichterloh herausgegebenen Publikation ihren Niederschlag. In einem Vortrag spürt der Stadtforscher Peter Payer den Zeit-Zeugen nach. Im Anschluss daran diskutiert eine Expertenrunde über öffentliche Uhren und andere Stadtmöbel, über deren Gestaltung und Wahrnehmung. Ein Exemplar der Uhr wird von Lichterloh dem Technischen Museum für seine Sammlung überreicht.

Symbiose von Wirtschaft und Kunst

Impulsgeber und Initiator für das Kunstprojekt ist lichterloh. Die weltweit tätige Kunsthandelsgesellschaft mit Sitz in Wien feiert 2011 ihr 20-jähriges Bestehen. Seit zwei Dekaden suchen und finden, restaurieren und bewahren, verleihen und veräußern Dagmar Moser, Christof Stein und Philipp-Markus Pernhaupt Design- und Antiquitätenklassiker des 20. Jahrhunderts. Im Zuge der Erneuerung der historischen Wiener Würfeluhren im Stadtbild erwarb das Team die originalen Wiener Würfeluhren. Und macht sie jetzt zum Bezugspunkt für gesellschaftskritische und sozialpolitische Kunst.

Ausstellung

Die Werke wurden bis zum Frühsommer 2011 von den ausgewählten Künstlern und Künstlerinnen erarbeitet. Am 17. Juni wurden sie im Rahmen eines Festaktes zum 20-Jahre-Jubiläum von lichterloh erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Schauplatz dafür war, wie das Ausgangsobjekt, die Wiener Würfeluhr, historisch und im Wandel der Zeit zugleich aktuell. Das Industriegelände der ehemaligen Brotfabrik des österreichischen Traditionsunternehmens Anker, einst die größte Brotfabrik Europas im Wiener Arbeiterbezirk Favoriten, gilt derzeit architektonisch als eines der spannendsten Stadtentwicklungsgebiete von Wien.


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